am vergangenen freitag 26.2. luden die grünen zur diskussion in den düsseldorfer landtag.
das thema der veranstaltung lautete
“Damit die Bürgerrechte nicht vom Netz gehen! Veranstaltung zu Daten- und Urheberrechtsschutz im digitalen Zeitalter im NRW-Landtag”.
einen beitrag von mir zu thema befindet sich im kunst-blog.
ausführliche berichte finden sich bei gulli.com und bei mrtopf.
an dieser stelle deshalb nur ein foto von stefan herwig und mir während der debatte.

kunst und zuhause sollen ja bekanntlich eins werden, nur so wird das dann auch was mit dem real existierenden fluxus. damit das bei uns mal voran geht habe ich begonnen mich neben der küche künstlerisch auszuleben. dort ist platz und klebeband war auch noch da.
ab wann wird der künstler zum künstler? die frage ist ja nicht neu und wird wohl von jeder künstlergeneration aufs neue gestellt und verhandelt. die antworten darauf sind vielfältig und zahlreich, eventuell so zahlreich wie die künstler selber.
geschieht das künstlerwerden quasi bei geburt, handelt es sich also um eine art miß- oder fehlbildung die durch entsprechende erziehungsmaßnahmen und viel disziplin korrigiert werden könnte? entscheidet sich der künstler für das künstler sein? ist dann ab dem punkt der entscheidung zum künstler sein, das geschaffenen kunst? sind wir eben doch alle künstler, der eine mehr der andere weniger? ist alles was der künstler schafft kunst oder eben nur das was kunst sein soll? letzteres würde aber voraussetzen, dass der künstler jederzeit in vollem umfang sein eigenes tun reflektiert. das wiederum halte ich aufgrund der eigenen erfahrungen für unsinn.
wer ist denn nun dieser künstler, der autor, der poet und der erfinder? sicherlich keine einfache frage. aber in zeiten der diskussion und des milliardenschweren streits um urheberrechte und geistiges eigentum, eventuell so brisant wie schon lange nicht mehr.
wie auch immer die antwort lautet, anbei ein paar bilder aus längst vergangenen jugendtagen. leider wie üblich, schon vor einiger zeit auf dem müll gelandet. aber ein paar abbilder gibts ja immer noch.
die netlabelnights gehen in die zweite runde.
im vorfeld wird es politisch, wir diskutieren das Thema
“Stoppschild für Musikdownloads?
Die große Freiheit im Netz: genial oder gemein?”
mit dabei sind
Volker Beck (MdB die Grünen)
Michael Stehmann (Anwalt, FSFE)
m.eik michalke (OpenMusicContest.org, CC-Künstler)
Stefan Herwig (Geschäftsführer Dependent, Mindbase Music Management)
Frank Herrmann (AK Vorratsdatenspeicherung)
Moderation: Florian Kuhlmann
am do 10.09.09 bin ich in der wg im malkasten in düsseldorf mit einem vortrag ‘cave goes pop‘ zu gast.
los gehts so gegen 21.30 uhr.
die wg im malkasten- ein offenes haus fuer kuenstlerInnen.gaeste.freunde findet jeden 2. donnerstag im monat
im malkasten duesseldorf jacobihaus statt.
was: treffen.talken in 5 zimmern | wohnen/tv: video.filmprogramm.tv | bibliothek: lesung.vortrag.news | gaestezimmer: gaeste.bilder.diskussion | kueche: wer kocht was.plattenkueche | bar: trinken.treffen.talk in j.b’s bar
aktuelles programm.info: www.wg3zikb.de
aus der reihe frühe - und als bald auch entsorgte - skulpturale experimente das skulpturprojekt ‘papa office vanitas’ von 2006(?). erhalten sind bedauerlicherweise lediglich die fotografischen abbilder ‘p1000797.jpg‘, ‘p1000797.jpg‘, ‘p1000800.jpg‘ und ‘p1000807.jpg‘.
eben beim durchsuchen alter bilder wieder entdeckt. eine meiner ganz frühen skulpturen. leider hab ich sie wohl beim aufräumen oder saubermachen weggeworfen, schade eigentlich.
zum glück ist aber das wichtigste erhalten geblieben. ein bild.
‘bild213‘
(2004)
die erste staffel der www.netlabelnights.de geht zu ende. zum großen finale am kommenden donnerstag im pretty vacant in der düsseldorfer altstadt sind der kleine grüne würfel und phonocake am start.
im august ist dann sommerpause, doch im september gehts weiter mit der season 2: wie immer dann auch dieses mal “für freie kutur in einer digitalen wirklichkeit!”
aktuelle infos immer unter www.netlabelnights.de
neue arbeit fertig, “desktop.sculpture” heißt sie. ich bin selber mal wieder ausgesprochen überrascht. heute mittag war noch nichts zu spüren, ging dann aber alles sehr schnell. wenn ich den verlauf des nachmittags aber nochmal revue passieren lasse, hätte ich eigentlich schon so um die kaffeezeit herum merken können, dass was kommt: “die desktop.sculptures”
“CC-Musik im Netz – ökonomisches Experiment oder politische Handlung?”
Vortrag auf der Kölner Konferenz zur Netzkultur
Freitag 12. Juni 2009 - 14 Uhr
Gebäude 9
Deutz-Mülheimer-Strasse 127-129,
in Köln-Deutz