kommt ein mann zum künstler.
sagt der mann zum künstler:”an was arbeiten sie?”
sagt der künstler zum mann:”wenn sie mir sagen was kunst ist, sage ich ihnen woran ich arbeite.”
kommt ein mann zum künstler.
sagt der mann zum künstler:”an was arbeiten sie?”
sagt der künstler zum mann:”wenn sie mir sagen was kunst ist, sage ich ihnen woran ich arbeite.”
am 6.11. gabs nochmal bundesweite demos gegen die vorratsdatenspeicherung. ca 12.000 menschen sind deutschlandweit, bei wind und regen auf die strasse um unsere mdbs vom ausgemachten unfug dieses gesetzesentwurfs zu überzeugen.
gebracht hat es erst einmal nichts, die mdbs beider großer volksparteien haben für die vorratsdatenspeicherung entschieden. bleibt zu hoffen, dass die klage tausender bürger vor dem bundesverfassungsgericht erfolgreich ist.
mein beitrag für die demo(s) waren etwa die folgenden plakatentwürfe.
neben den beiden entwürfen gab es noch zahlreiche varianten für verschiedene teilnehmende deutsche städte. pdf’’s in din-format liegen zum download bereit und konnten so von jedem aktivisten auf dem eigenen drucker ausgdruckt und gehängt werden.
natürlich gabs die vorlagen auch in schwarzweiß.
neue arbeit - das original wie immer im netz:
www.risingoftheclown.de
die unikate natürlich unter:
www.sellingthe.net
“… manchem Sammler mag es so vorkommen, als liege bereits im Akt des Kaufs das eigentliche Kunsterlebnis.”
Wolfgang Ulrich schreibt über die oszilierenden Machtverhältnisse zwischen Käufer und Künstler während dem Prozess des Kaufens und Verkaufens von Kunst.
Der Kreislauf von Kunst und Geld
Über Ökonomien des Kunsthandels
Weitere Texte von Wolgang Ulrich gibt es hier.
[1] potlatsch http://de.wikipedia.org/wiki/Potlatch
29.09.2007 21uhr, präsentation von cave goes pop im rahmen des secondlife-symposiums ‘grossformat - secondlife berlin’ im tesla dem labor für mediale künste in berlin.
im handelsblatt erklärte kürzlich der unicredit-ökonom annunziata: „Wegen Zeit-Inkonsistenz-Problemen müssen wir auf den Finanzmärkten mit einem gewissen Grad an Moral Hazard leben.“
auch in zeiten in denen die finanzökonomie ein maß an kreativität und komplexität erreicht hat, welches - wenn überhaupt - wohl nur noch von sehr wenigen beteiligten wirklich verstanden wird, geht es in der wirtschaft um das gleiche wie eh und je: um den tausch der waren.
geld ist aber wie es scheint nicht mehr primär medium zum tausch, es ist die ware um die sich der tausch dreht. anstelle des tausches ware-gegen-geld-gegen-ware tritt auf diese weise nun wieder der tausch ware-gegen-ware-gegen-ware.
dazu bilder … Read the rest of this entry »
cave goes pop ist der titel einer fast ein jährigen intensiven arbeit mit secondlife.com. ansatzpunkt war und ist die annäherung von virtueller realität und pop wie sie in den mmorpgs oder durch plattformen wie kaneva, there, mtv’s virtuelle welten oder secondlife.com derzeit statt findet.
die arbeit versteht sich als experiment mit dem medium netz und virtueller realtät als kommunikationsraum.
arte/metropolis bringt ein feature über aktuelle kunst und/in secondlife.
samstag 18. august 2007 20 uhr
mit echten veteranen - ganz persönlichen helden - der medienkunst eva and franco mattes a.k.a. 0100101110101101.ORG und mir.
metropolis berichtet auch über meine eigene arbeit ‘cave goes pop’. ein kamerateam um susan loehr begleitete die finissage der secondlife ausstellung ‘my multiple hybridspaces’ und das ‘going mobile event‘.
weitere infos bei art/metropolis im netz, HIER.
ein modernes unternehmen wie die vereinigten staaten von amerika benötigen für die produktion ihres exportschlagers geld 3 dinge:
2 symbole + 1 gigantische kriegsmaschine.
hier mal die 2 symbole für übern tv in farbe
* DOWNLOAD MINIMAL-DOLLAR
* DOWNLOAD MINIMAL-PROZENT
die 2 symbole sind frei, die kriegsmaschine gehört dem volk.
wo ist denn da jetzt noch der kapitalismus?
da die digitalen collagen nun einmal alle zum freien download bereitstehen, verschenke ich diese praktisch. die bilder können so nicht mehr als einzigartige artefakte verkauft werden. die collagen sind rein digital produziert und die originale damit beliebig oft verlustfrei reproduzierbar. einzigartigkeit wäre von anfang nur durch eine künstliche verknappung zu erreichen gewesen, etwa durch eine auflage x+1.
eine solche künstliche verknappung erscheint mir aber aus künstlerischer sicht sinnfrei, also überlasse ich die auflagenzahl dem mythischen und zunehmend alles beherrschenden wesen, dem markt. soll es doch anhand der angeblich so unumstößlichen regeln von angebot und nachfrage bestimmen wie hoch die auflage der einzelnen collagen am ende sein wird.
da nun aber die waren - in diesem fall die bilder - um die es sich bei sellingthe.net dreht, frei und beliebig oft (re)produzierbar sind, stellt sich die frage was denn nun bei sellingthe.net eigentlich noch verkauft werden kann?
es bleibt eigentlich nur noch die handlung des verkaufs der arbeit an sich. wobei die arbeit die handlung des (ver)kaufs ist und gleichzeitig erst durch den kauf ensteht. diese handlung oder die arbeit wird zu einer intimem performance zwischen käufer und verkäufer. diese performance, welche mit der vertragsunterschrift von käufer und verkäufer endet, wird so zum eigentlichen objekt des handels.
das ganze klingt nach einem trick nach art des baron münchhausen, der sich am eigenen haarschopf aus dem morast zieht. aber durch den kauf der arbeit nimmt der käufer den angebotenen trick an und akzeptiert diesen als künstlerische handlung.
in dem der käufer diesen trick akzeptiert und durch den einsatz von kapital die arbeit erschafft nimmt er eine setzung vor. die setzung - ein klassischer trick der künstler - geht also vom käufer und nicht von mir dem künstler aus, der käufer wird so mit einem mal selbst zum künstler
nur käufer und verkäufer können gemeinsam die arbeit erschaffen.
lance kanno ist nicht nur treuer partner und unterstützer von meta-unlimited oder schallwelle.org. er entwickelt sich auch zunehmend zum eigenständigen künstler - natürlich spielt auch bei ihm der gedanke der verbindung zwischen digitaler und nichtdigitaler welt eine starke rolle. neue arbeiten von ihm gibts auf flickr.
im rahmen des goingmobileevents hat er sich einem image-wechsel unterzogen. der knallbunter RGB-fuchs hat sich in einen ‘coolen’ businesstypen verwandelt.
13. juli 2007 14.00 - 22.00
finissage der ausstellung im studio a im overstolzenhaus in köln.
performance und installation, livestreaming, virtuelle welten, netzkunst, /etc

im rahmen der finissage fand auch das www.thegoingmobileevent.de statt.
Tinguely warf sein Manifest für Statik 1959 vom Flugzeug aus über Düsseldorf ab. Wir verlesen es 2007 den in Düsseldorf auf dem Rhein vorbei fahrenden Schiffen per Megaphon.
Vorleser Florian Kuhlmann
Kamera Lars Klostermann
nach einer Idee von Björn Ulrich
Film ab.
Gespräch über Secondlife beim WDR5
“Im Reich der Pixel. Das Onlinespiel ‚Second Life’ zwischen Medienhype und virtueller Parallelgesellschaft”.
Am 21. Juli 2007 von 09.20 - 10.00 Uhr beantwortet die Moderatorin Dorothee Dregger gemeinsam mit Frau Dr. Britta Neitzel und Florian Kuhlmann die Fragen der Hörerinnen und Hörer zum Thema virtuelle Onlinewelten.